Silent bells

03Okt2014

An alle, die ich in Deutschland zurück gelassen habe: ich wünsche euch einen schönen freien Tag der deutschen Einheit! (dürften ja jetzt fast25 Jahre seit dem Mauerfall sein...)

Bei mir ist es noch der zweite Oktober, die Leute beginnen, ihre Häuser für Halloween zu schmücken.
Meine Wirkungen des Jetlags haben so weit nachgelassen, dass ich morgens wieder Schwierigkeiten habe, aus dem Bett zu kommen... Schade.

Jedenfalls war ich heute in der Schule ziemlich müde und es war auch nicht sehr aufregend. Kartoffeln unter der Lupe anschauen, mit einem Essay anfangen, Test in Spanisch und ein paar Verben und in Keramik meine dritte Tasse angefertigt.

Der Post hat seinen Namen von dem Stundenplan heute, der relativ normal war, nur dass die Schulglocke (ich hab das richtige deutsche Wort vergessen :o) ausgeschalten war und wir nur die Hälfte unseres lunches raus durften und der Rest still im Zimmer sitzen war.
Grund für diesen Plan: die Sophmors (10er) haben einen Test geschrieben, anscheinend ein bisschen wie unsere BLFs.

Dafür hatten wir heute schönes Wetter.

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Ich beschloss nach der Schule draußen zu warten, was eine gute Idee war, da ich dort auf Liam und ein paar Freunde von ihm gestoßen bin und wir etwas quatschen konnten.
Chris hat Jude und mich von der Schule abgeholt und dann hat Jude ihn überredet, zu Hot Belly, ein Restaurant/eine Sportbar, die dem Vaters eines Freundes gehört, zu fahren.
Das Essen war jetzt nicht so mega (allerdings auch nicht schlecht), aber das Ambiente war für eine Sportbar mit 8 Bildschirmen, bei denen auf 6 Football kam, recht gut. Jude hat sogar noch seinen Schulfreund getroffen und durfte in die Küche, das war ganz schön aufregend für ihn...

Zuhause angekommen, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, mal ein bisschen was für Bio zu machen (das Kapitel komplett ausarbeiten, was ich in der Stunde am Freitag hätte erledigen sollen :P), hab aber erstmal anderthalb Stunden rumgedaudelt und nichts so richtig gemacht.
Dann hab ich ein winziges bisschen Bio gemacht, kleines Abendbrot und dann irgendeinen Zeichentrickfilm mit Jude zusammen angesehen. Aufregendes Leben :P

Neue Pläne für Halloween! Geisterhaus mit anliegendem Maisfeld und Zombiewalk mit Liam und wenn immer er noch mitnimmt anstelle von Filmnacht mit meinen Lunchfreundinnen!
...Muss mich nur noch bei denen wieder ausladen :/

Und hier mein Aufsatz für Englisch:
Anmerkung: am Anfang etwas überdramatisch, aber wir sollten etwa 500 Wörter schreiben und ich hatte bei weitem nicht genug.


Discovering myself by leaving my comfort zone
Natalie Schmidt

Last year I decided to do a year long exchange. My first thoughts about it were: I'm going to improve my language skills! I will see a different place and actually live there, when I come back, I will be so self secure!
Then the first day of school arrived. This was the moment that I realized: I know, how to act -smile, talk to people- but I don't feel comfortable about it… at all. I felt my hands clasping firmer around the straps of my bag and my eyes watching people's faces, trying to detect any unexpected differences.
Even though I kind of knew it before, it came to me all of the sudden: I have left my comfort zone.

When we speak about leaving our comfort zone, there are many aspects. Neil Donald Walsch said, “Life begins at the end of your comfort zone", but as everybody will experience, it also includes leaving our nests and facing our fears.
I like to describe it this way; assume there are three zones: the comfort zone, the learning zone and the panic zone. We have to work to leave this comfort zone. Then we will experience new, amazing things and will learn from it. But it is easy to overstate what we want to achieve and be unconfident and start to panic.
On the other hand, our comfort zone will widen with learning and our panic zone will subside and turn into the learning zone. In the learning zone we will be able to improve ourselves and to detect our uniqueness. When the learning zone becomes natural, it turns slowly back into the comfort zone.
All in all it can be said, that by leaving our comfort zone we will discover new parts of ourselves and our comfort level will expand until we are ready for a new journey.

There will come a point in life for each of us to leave our comfort zones. We don't have to spend a whole year abroad. It doesn't have to be a crazy sport as bungee jumping. We could start with doing things, we normally wouldn't do, like speaking to a stranger, introducing a new idea to colleagues or learning a new language. It might be frightening at the beginning, but we will pick up and shape ourselves at the same time. And with this, we will widen our perspective and expand our mind. We will explore our whole potential and we will see who we are.