Park, ice skating and beach

20Jan2015

Da ich jetzt quasi sowas wie ferien habe, bin ich etwas faul :P
Jedenfalls was blogschreiben angeht.

Aber naja, hier mal ein bisschen Zusammenfassung:

Samstag
Aufgewacht, mein Handy gecheckt und gesehen, dass meine Hilfe benötigt wird (Supernatalie schreitet zur tat!). Also jemanden geholfen, seine Englisch Hausaufgaben zu erledigen und da mich in dem Moment auch Alexei angeschrieben hat, hab ich ihm das Bild der Aufgaben zukommen lassen und er hat die zweite Hälfte erledigt in der Zeit, die ich für die erste brauchte :P
Dann hat meine liebe Mutti beschlossen, mich zu facetimen und mich nicht in der besten Laune zurückgelassen, weil ich meinen Traum, den Grand Canyon zu sehen, gerade in Stücke verfallen sehe. Aber ja, ich weiß, dass das teuer ist und ich bin auch schon dankbar genug, hier zu sein.
Ich habe den ganzen Samstag nicht großartig was gemacht, bin mit Hannah zu einem Park spazieren gegangen und das wars eigentlich.
Habe ein bisschen durch tumblr gescrollt und es ist war was sie sagen: es frisst deine Seele und nimmt all deine Freizeit.

Sonntag bin ich überraschend (für mich selbst) früh aufgewacht, halb 10 rum. Naja, irgendwelche Leute haben in unserem Garten Lärm gemacht, was zur Termitenabwehr dient. Nicht der Lärm- die Chemikalien, die sie auf/in die Wiese gesprüht haben, der ganze Prozess ist nur laut.
Natürlich habe ich die morgendliche Zeit nicht genutzt (Mutti ich verstehe dein Statement nicht, dass man nichts vom Tag hat, wenn man bis um 12 schläft :P) und um 1 hat mich Alexei abgeholt und wir sind zum Eislaufen gefahren. Interessanterweise haben wir dort auch ein paar seiner Freunde getroffen.

1421773092-d28075aa24.png (keine eigenen Bilder aufgenommen, nur Leute auf instagramm gestalkt)
Ich bin nur einmal gefallen, was aber auch schon genug für mich war, denn obwohl ich mir nicht wehgetan habe, ist meine Brille davongeflogen (ihr ist Gott sei Dank nichts passiert, aber es erschrickt mich jedes Mal wieder) und die Uhr ist auch von meinem Handgelenk gerutscht, das war schon seltsam, aber als ich sie sah, ist mir aufgegangen, dass das Armband kaputt gegangen ist.
Das ist natürlich bei weitem nicht so schlimm, wie wenn das Uhrenwerk beschädigt gewesen wäre, aber es ist trotzdem ärgerlich, dass ich meine Uhr erstmal nicht tragen kann. Kelly, meine Gastmutter, arbeitet zum Glück in der Juwelierabteilung und kann die Uhr entweder selbst reparieren oder reparieren lassen.
Nach zwei Stunden Eislaufen haben wir die Schlittschuhe zurück gegeben und sind zum Strand gefahren. Es ist vielleicht erwähnenswert, dass das Wetter trotz Regen am Morgen einfach mal genial war. Wir haben die high tide (ich glaube, das bedeutet Flut, Ebbe ist low tide) erwischt, also hatten wir nicht so viel Platz am Strand und haben nasse Füße bekommen -mit den Schuhe und Socken an. Die haben wir daraufhin ausgezogen und das war recht schön, obwohl das (doch recht kalte) Wasser an den Füßen etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Das Meer hat wunderschön ausgesehen, mit stürmischen Wellen aber blauem Himmel und Sonnenschein...
Von Alexeis Zuhause aus sind wir mit seiner Familie essen gegangen, Pizza beim Italiener war recht gut.
Zurück bei den Affemanns haben wir die Fotos angeschaut, die sein Vater in Japan und Taiwan aufgenommen hat (er war dort auf Geschäftsreise) und danach haben Alexei und ich noch einen Film geschaut. God bless America Ist ein Film, zu dem ich nichts groß sagen kann -gut und kritisch einerseits, etwas irrational und unrealistisch andererseits. Und es gibt halt Blut... Muhaha

Alles in allem hatte ich einen großartigen Tag.